kooperationen

museum schnütgen, köln 2009, ©stephan brenn

Oft nähern wir uns Kunstwerken zu intellektuell, wollen sie begreifen, den Zusammenhang ihres Entstehens erfassen. Das Vokalensemble des Collegium musicum der Uni Köln unter der Leitung von Michael Ostrzyga und der Künstler Stephan Brenn versuchen einen anderen Weg und stellen das sinnliche Kunst-Erleben in den Mittelpunkt. Texte und Kompositionen, die ausgehend von Madonnen, Kruzifixen und anderen Exponaten des Museum Schnütgen gewählt sind, verschmelzen mit großen Projektionen, durch die Brenn den Museumsraum »bewegt«. Die Musik dringt direkt ins Ohr und damit nach innen. Licht, Klang und Texte eröffnen emotionale Zugänge und Welten jenseits des intellektuellen Verstehens.

spichernhöfe, köln 2009, ©stephan brenn

der raum zwischen den ohren

ein intermediäres, akusmatisches sinneslaborartorium

 

 

maria faust
spieluhren und stimme

stephan brenn
drahtobjekte und projektionen

frank schulte
elektronisches instrumentarium, raumklang, lichtobjekte und komposition

 


reinraum, düsseldorf 2007, ©stephan brenn

lichtspielimprovisation mit corinna reiss

in zusammenarbeit mit der klarinettistin corinna reiss entstehen lichtspielimprovisation-performances. stephan brenn legt in wechselnder folge drähte auf den overheadprojektor. corinna reiss reagiert improvisierend auf der klarinette. die lichtspielimprovisationen finden entweder als rückprojektion oder als auftritt im veranstaltungsraum statt.

museum für verwandte kunst, köln 2009, ©stephan brenn

projektionen mit jan pauly

mit dem audiokünstler jan pauly entwirft stephan brenn lichtspiele aus draht- und glasfundstücken. zu den projektionen hat jan pauly klangcollagen aus den materialien draht und glas entwickelt, die live eingespielt werden.

fotografie mit falko wenzel

 

mit dem fotokünstler falko wenzel entwickelt stephan brenn seit 2008 eigenständige fotoarbeiten mit den materialien glas und draht.

preis, format und ausführung auf anfrage